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Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften

Mineralogie - Petrologie 

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Röntgen-Fluoreszenz

Albertstr. 23b (Altbau), Erdgeschoss, Raum 01 005
Tel.: 0761 203 6401
Kontakt: Isolde Schmidt, E-mail: isolde.schmidt(at)minpet.uni-freiburg.de

Mittels Röntgenfluoreszens-Analyse (RFA, XRF) können Elemente in festen, pulverförmigen oder flüssigen Proben identifiziert und quantitativ gemessen werden. Alle Elemente, außer den ganz leichten (H bis Be), lassen sich im Konzentrationsbereich von ca 1 ppm bis 100 Gew.-% erfassen. Die speziellen Nachweisgrenzen hängen wesentlich ab von der Ordnungszahl des Elementes, der Probenmatrix, der Präparationsart und der technischen Ausstattung des Spektrometers.

Das PHILIPS PW2404-Sequenz-Röntgenspektrometer (Inbetriebnahme 1999) ist ausgestattet mit Keramik-Röntgenröhre 4kW mit Rh-Anode, sechs Analysatorkristallen (LiF220, LiF200, Ge111, PE002, PX-1 und PX-4), womit die Elemente C bis U erfaßt werden können, drei Detektoren (Durchfluß-, Szintillations- und Xe-Prop.-Zähler), Probenwechsler für 84 Proben und SuperQ V2.1B- und SemIQ-Software.

Das Gerät wird bisher vorzugsweise für quantitative Analysen der Haupt-, Neben- und Spurenelemente von Gesamtgesteinen eingesetzt. Die Messungen erfolgen generell an Schmelzpräparaten (1 g Probe + 4 g Li-Borat MERCK A12) und Pulverpreßlingen (4 g Probe + 1 g HÖCHST-Wachs C). Die Präparate haben 33 mm Durchmesser. Für die routinemäßige, automatisierte Analyse stehen bisher Meßprogramme für Silikatgesteine (Granite bis Ultrabasite), Karbonatgesteine (Sedimente und Karbonatite) und für F, S und Cl in Gesteinen zur Verfügung.
Zusätzlich können über die SemIQ-Software die Elemente F bis U in Scans halbquantitativ aus beliebigen Proben ohne spezielle Präparation und ohne definierte Gewichtsverhältnisse bestimmt werden.

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