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Institut für Geo- und Umweltnaturwissenschaften

Mineralogie - Petrologie 

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Röntgenanalytik

Röntgenfluoreszenz-Analytik (RFA, XRF)


Mittels RFA können Elemente in festen, pulverförmigen oder flüssigen Proben identifiziert und quantitativ gemessen werden. Generell erfolgt dies zerstörungsfrei. Alle Elemente, außer den ganz leichten (H bis Be), lassen sich im Konzentrationsbereich von ca 1 ppm bis 100 Gew.-% erfassen. Die speziellen Nachweisgrenzen hängen wesentlich ab von der Ordnungszahl des Elementes, der Probenmatrix, der Präparationsart und der technischen Ausstattung des Spektrometers.

Kennzeichen und Möglichkeiten des vorhandenen Geräts

Das PHILIPS PW2404-Sequenz-Röntgenspektrometer (Inbetriebnahme 1999) ist ausgestattet mit:
- Keramik-Röntgenröhre 4kW mit Rh-Anode
-
6 Analysatorkristallen (LiF220, LiF200, Ge111, PE002, PX-1 und PX-4), womit die Elemente C bis U erfaßt werden können
- 3 Detektoren (Durchfluß-, Szintillations- und Xe-Prop.-Zähler)
- Probenwechsler für 84 Proben
- SuperQ V2.1B- und SemIQ-Software.

Anwendungen

Das Gerät wird bisher vorzugsweise für quantitative Analysen der Haupt-, Neben- und Spurenelemente von Gesamtgesteinen eingesetzt. Die Messungen erfolgen generell an Schmelzpräparaten (1 g Probe + 4 g Li-Borat MERCK A12) und Pulverpreßlingen (4 g Probe + 1 g HÖCHST-Wachs C). Die Präparate haben 33 mm Durchmesser. Für die routinemäßige, automatisierte Analyse stehen bisher Meßprogramme für Silikatgesteine (Granite bis Ultrabasite), Karbonatgesteine (Sedimente und Karbonatite) und für F, S und Cl in Gesteinen zur Verfügung.
Zusätzlich können über die SemIQ-Software die Elemente F bis U in Scans halbquantitativ aus beliebigen Proben ohne spezielle Präparation und ohne definierte Gewichtsverhältnisse bestimmt werden.

 

Bruker AXS D8 Advance Röntgenpulverdiffraktometer    (RDA, XRD)

 

Mittels RDA können Kristallstrukturen erforscht und allgemein kristalline Phasen identifiziert werden. Auch quantitative Analysen von Phasengemengen sind möglich. Für die Pulverdiffraktometrie wird das zu untersuchende Material fein gerieben (möglichst unter 40 µm).

Kennzeichen und Möglichkeiten des vorhandenen Geräts

Das BRUKERaxs D8 ADVANCE-Röntgendiffraktometer (Inbetriebnahme 2000) ist ausgestattet mit:
Vertikalem Theta/Theta-Goniometer
Variablen Divergenzblenden sekundärseitig
Monochromator (Cu)
Szintillationszähler
Keramik-Röntgenröhre 2,2 kW mit Cu-Anode
2 Probenträgern für je 9 Proben
DIFFRACplus-Software

Anwendungen

Das Gerät wird bisher vorzugsweise für die Identifizierung von kristallinen Phasen in Mineralgemengen und Konzentraten eingesetzt. Die Messungen erfolgen generell im Reflexionsmodus an Pulvern in PMMA-Probenhalter-ringen mit 25 bzw 40 mm Innendurchmesser oder auf Kapton-Folien. Für besonders kleine Proben stehen Probenträger aus Si-Einkristallen zur Verfügung. Für die routinemäßige Auswertung der erzeugten Röntgendiffraktogramme mit DIFFRACplus V5.0 steht die komplette PDF 48-Datenbank zur Verfügung.

 

 

  

 

 

Für weitere Fragen steht Ihnen Frau Isolde Schmidt zur Verfügung.

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